Der Kindergarten

Der Kindergarten

Das Mitarbeiterteam

Um als Kindergartenteam eine gute Zusammenarbeit zu erreichen muß jede einzelne Mitarbeiterin sowohl gruppenintern als auch gruppenübergreifend sich einbringen. Die Erzieherinnen benötigen hierzu eine Planungs- , Vorbereitungs- und Reflektionszeit.

Die Ausbildungszeit der Erzieherinnen beträgt 5 Jahre. Bestehend aus zwei Jahren Vorpraktikum in einer Einrichtung, zwei Jahre Besuch der Fachakademie für Sozialpädagogik und einem abschließenden Berufspraktikum. Ausbildungszeit der Kinderpflegerinnen: 2 Jahre. Berufsfachschule mit begleitendem Praktikum im Kindergarten.

Im 14tägigen Rhythmus werden bei Teamgesprächen wichtige Dinge wie z. B. Planung von Festen und Feiern, Termine, ..... besprochen um einen reibungslosen Ablauf im Kindergartenalltag zu gewährleisten. Außerdem haben wir noch die „Verfügungszeit" die auch ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit ist. Dazu gehören:

•Vorbereitung besonderer Aktivitäten oder Projekte
•Fallbesprechungen
•Austausch mit den Kolleginnen
•Vorbereitung von Elternabenden und Gesprächen
•Raum und Materialvorbereitung
•Erstellen des Wochenplans und Reflektion
•Einkäufe für die Gruppe
•Lesen von Fachliteratur
•Beobachtungsbögen/Entwicklungsbögen erstellen und auswerten

Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit in Form von Fortbildungen sein pädagogisches Wissen zu erweitern, Schwachpunkte zu stärken und Hilfestellung bei Problemen zu erhalten.

Dorf und Kindertagesstätte

Lengfeld ist ein Dorf mit ca. 1.781 Einwohnern. In den letzten Jahren gab es einige Baugebiete rund ums Dorf, wodurch die Einwohnerzahl rasch stieg. Das bringt natürlich auch neue Probleme mit sich. Früher hatten die meisten Familien Großeltern und Verwandte in der näheren Umgebung, welche die Kinder z. B. in Ferienzeiten mitbetreuten.

Die Kindertagesstätte St. Maria besteht seit 1978 und wurde im ehemaligen Schulgebäude eingerichtet. Der Träger der Kindertagesstätte ist die Kirchenstiftung Lengfeld, vertreten durch Herrn Pfarrer Kulaindhaisamy Ratchagar.
1991 wurde ein Gruppenraum angebaut und eine zweite Gruppe wurde eröffnet.

1995 wurde das alte Gebäude abgerissen und zwei neue Gruppenräume, Turnsaal, Personalraum und ein Gemeinderaum angebaut. Dadurch sind jetzt drei Gruppenräume vorhanden. Der Kindergarten wurde sehr großzügig gebaut: große Räume, breite Gänge, Ausweichräume für jede Gruppe und Abstellräume. Zum Kindergarten gehört ein sehr schöner und großer Garten mit altem Baumbestand.

Die Eltern haben die Möglichkeit ihr Kind von 7.00 bis 16.00 Uhr bei uns betreuen zu lassen, nach Wunsch auch mit Mittagessen. Außerdem haben die Eltern seit September 2005 die Möglichkeit den Kindergartenplatz nach Stunden zu buchen, wobei eine Kernzeit von 4 Stunden (plus Bring-/und Abholzeit je 30 Minuten) verbindlich ist.
Aufgenommen werden Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren, in Ausnahmefällen bei noch genügend freien Plätzen auch unter 3 Jahren.

In jeder Gruppe arbeiten eine Erzieherin und eine Kinderpflegerin zusammen. Zum Einzugsgebiet gehört neben Lengfeld noch Alkofen und Poikam. Wenn noch Plätze frei sind, werden auch Kinder aus Bad Abbach, Peising und Saalhaupt aufgenommen, da Lengfeld zur Gemeinde Bad Abbach gehört.

Die Eltern bezahlen derzeit für einen Kindergartenplatz pro Stunde (inkl. Getränke-, Material- und Wirtschaftsgeld)

4 - 5 Stunden                     110€
5 - 6 Stunden                     120€
6 - 7 Stunden                     130€
7 - 8 Stunden                     140€
8 - 9 Stunden                     150€


Die Eltern erhalten für den Kindergartenplatz derzeit einen Elternbeitragszuschuss von 100 Euro  für Kinder ab 3 Jahren zum 01.09. (Kindergartenbeginn) 
 Diese Beitrag reicht aber nicht aus, um den Kindergarten zu finanzieren. Die Gemeinde Bad Abbach hat sich verpflichtet 80 % des Defizits zu übernehmen.

Außenspielbereich

Während der Freispielzeit dürfen drei Kinder aus jeder Gruppe in den Garten- und Terrassenbereich gehen, der vor den Gruppenzimmern liegt, und dort selbständig spielen. Jede Gruppe hat ihr eigenes Beet, welches wir mit den Kindern individuell bepflanzen: Dabei haben die Kinder die Möglichkeit sich einzubringen und kleine Aufgaben zu übernehmen (Beet vorbereiten, sähen, pflegen, Unkraut jäten und gemeinsam ernten). Selbstangebautes und zubereitetes schmeckt in der Gemeinschaft am besten.
Unser Garten bietet viele Möglichkeiten für eigene Spielideen. Fest integrierte Geräte wie: Sandkasten, Holzhäuser, Rutsche, Wippe, Schaukel, Klettergerüst, Holz-Zug und Hängebrücke laden zu phantasievollen Aktivitäten ein.

Baumstämme im hinteren Teil des Gartens laden zum Balancieren ein und die Kinder nutzen dies ebenso gerne wie das naturgewachsene „Lager" zwischen den Bäumen und Sträuchern. Bei schönem Wetter machen wir gerne Brotzeit im Garten oder auf der Terrasse.
Vom Garten aus können unsere Kinder in den umliegenden Nachbargrundstücken versch. Tiere wie z.B. Pferde, Katzen, Hunde, Gänse,
Truthähne, Enten und Hasen beobachten.

Der Bund Naturschutz hat uns Nistkästen für Vögel, Wildbienen und Fledermäuse gespendet und gemeinsam mit den Kinder aufgehängt und ihre Fragen beantwortet. Gemeinsam wollen wir nun das Nist- und Brutverhalten der Tiere verfolgen. Außerdem wird von uns der Garten jahreszeitlich genutzt: im Sommer so z., B. zum Baden (Sprühschlauch, Rasensprenger), im Winter zum Schlitten- und Bob fahren.

Feste im Kindergartenjahr

Das Erntedankfest ist das erste gemeinsame Fest im neuen Kindergartenjahr. In einem Gottesdienst danken wir Gott für alle Gaben dieser Erde, besonders für die Früchte unserer Region. Abschließend essen wir gemeinsam ein selbstzubereitetes Gericht z.B. Gemüsesuppe, selbstgebackenes Brot oder Semmeln etc.
Wenn die Tage kürzer werden, wenden wir uns besonders dem Licht zu. In diese Zeit fällt das Martinsfest, wo wir mit selbstgebastelten Laternen singend durch das Dorf ziehen. St. Martin, ein ritterlicher Heiliger, steigt vom hohen Roß. Er neigt sich zu dem, was auf der Erde ist, klein, niedrig, gering. Er teilt den Mantel und legt mit Helm und Schwert alle Macht ab. So dient er den Schwachen und darin Christus. Helfen und Teilen ist uns in dieser Zeit sehr wichtig. Wir wissen, daß diese Anlagen und Kräfte immer wieder in einer behutsamen Weise angesprochen werden sollen, damit sie nicht verkümmern. In dieser Zeit suchen wir ein soziales Projekt, das wir unterstützen können.

Danach beginnt eine eher ruhige Zeit, wo wir uns auf die Advents- und Weihnachtszeit vorbereiten. Wir wollen mit allen Sinnen diese Zeit erleben: den Duft der Zweige, das gemeinsame backen und essen der Plätzchen. Wir bereiten uns auf die Geburt Jesu vor und begleiten Maria und Josef auf dem Weg nach Bethlehem. (Aufstellen einer Krippe)

Zum Nikolausfest hören die Kinder eine Legende des Hl. Bischof Nikolaus. Bischof Nikolaus besucht unsere Kinder im Kindergarten und verteilt seine Gaben bei einer kleinen Feier.

An Weihnachten feiern wir den Geburtstag von Jesus. An Weihnachten ist es Brauch sich Geschenke zu machen. Dies führen wir auf die Gaben der Hirten und der Hl. Drei Könige zurück. Sie brachten dem Jesuskind Gold, Weihrauch und Myrrhe, diese Symbole tragen
auch die Sternsinger von Haus zu Haus. Sie segnen auch jedes Jahr unseren Kindergarten.

Mit der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess), endet der Weihnachtsfestkreis. Mit selbstgebastelten Kerzen feiern alle Kinder gemeinsam im Kindergarten dieses Fest.

Im Fasching erleben die Kinder die Freude am Verkleiden, schminken und „anders" sein. Jedes Jahr wird ein neues Thema ausgewählt und dient als „roter Faden" für die kommende Zeit. Die Räumlichkeiten werden zum Thema passend gestaltet.

Nach den „närrischen Tagen" beginnt mit dem Aschermittwoch die Fastenzeit. In den kommenden Wochen besinnen wir uns auf die Vergänglichkeit des Lebens und auf die Entstehung neuen Lebens.(Aschenkreuz als Symbol). In der Fastenzeit bereiten wir uns auf die Auferstehung Jesu vor. So wie Jesus für uns gelitten hat wollen auch wir durch den Verzicht von etwas was wir gerne mögen, z. B. Süßigkeiten, auch ein Opfer bringen. Am Palmsonntag erinnern wir uns an den Einzug Jesu in Jerusalem und stellen als Zeichen dafür Palmzweige auf den Gebetstisch.

In der Karwoche besinnen wir uns am Gründonnerstag auf die letzte Abendmahlfeier bei der sich Jesus von seinen Freunden verabschiedet. Der Karfreitag steht ganz im Zeichen des Kreuzweges den Jesus für uns gegangen ist. Wir gedenken Jesu Tod am Kreuz. Bei einer Auferstehungsfeier wollen wir mit den Kindern unsere Freude ausdrücken darüber, daß Jesus von den Toten auferstanden ist. Verschiedene Osterbräuche wollen wir den Kindern nahe bringen  Speisenweihe, Osterbrot, Osterkerze, Ostereier, Osterschmuck, Osterlamm und Osternest...)

An Muttertag bzw. Vatertag wollen wir uns ganz besonders bei unseren Eltern für ihre Liebe und Fürsorge bedanken. Wir zeigen dies durch Lieder, Gedichte und selbstgebastelte Geschenke. Auch dieser Tag sowie der gesamte Monat Mai ist der Mutter Jesu, Maria, gewidmet für die wir einen Maialtar schmücken.

Das Frühlingsfest beginnt mit einem gemeinsamen Wortgottesdienst, der von den Kindergartenkindern gestaltet wird. Zu einem bestimmten Thema werden Lieder und Tänze den Eltern und Angehörigen vorgetragen. Des weiteren haben alle die Möglichkeit zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Die Kinder können an unterschiedlichen Spielen und Angeboten teilnehmen.

Zum Ausklang des Kindergartenjahres wird mit den Kindern und Eltern ein Abschlussgottesdienst gefeiert. Jedes Kind feiert mit seinen Freunden gemeinsam seinen Geburtstag im Kindergarten.

Beim Austritt eines Kindes aus dem Kindergarten verabschiedet sich die gesamte Gruppe in einer Feier von einem Freund. (Abschiedsfeier)

Besonderheiten im Kindergartenjahr

An unserem Tag der offenen Tür wollen wir den neuen Kindern und ihren Eltern die Möglichkeit geben unsere Einrichtung kennen zu lernen.
Einmal jährlich fahren wir mit den Kindern nach Regensburg ins Figurentheater und schauen uns eine Vorstellung an. Gegen Ende des Kindergartenjahres organisiert der Kindergarten in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat einen Ausflug für alle Familien. Die Vorschulkinder dürfen als Besonderheit am Ende des Kindergartenjahres im Kindergarten übernachten. (Übernachtungsfest)

Kindergarten und Eltern gemeinsam

1. Tag der offenen Tür:

An unserem Tag der offenen Tür wollen wir den neuen Kindern und ihren Eltern die Möglichkeit geben, unsere Einrichtung kennen zu lernen.

2. Aufnahmegespräch:

Hier werden die Personalien der Kinder aufgenommen. Die Eltern bekommen eine Einladung zum Frühlingsfest und zum Einführungselternabend. Außerdem können erste Fragen, Ängste und Wünsche
besprochen werden.

3. Elternabende:

Zum 1. Elternabend, dem Einführungsabend, bekommen die Eltern die Anmeldeformulare ausgehändigt. Dann wird gemeinsam besprochen was die Kinder beim Kindergarteneintritt benötigen und wie der Tagesablauf aussieht. Der zweite Elternabend ist die Elternbeiratswahl. Zu Aktuellen Themen werden dann im Laufe des Jahres von Seiten des Kindergartens oder durch Referenten
Elternabende abgehalten.

4. Elternbeirat:

Der von den Eltern am Anfang des Kindergartenjahres gewählte Elternbeirat hat eine beratende Funktion und ist
Bindeglied zwischen Kindergarten und Eltern. Der Elternbeirat organisiert auch verschiedene Projekte mit Eltern und Kindern. z. B. Bücherei, Vorbereitung und Mithilfe bei Festen und dem jährlichem Kindergartenausflug.

5. Entwicklungsgespräche:

Je nach Bedarf (mind. 1 mal jährlich) werden von Seiten des Kindergartens oder der Eltern Entwicklungsgespräche über das Kind angeregt und durchgeführt. Der Kindergarten hat eine beratende und familienunterstützende Funktion und legt Wert auf eine gute Zusammenarbeit.

6. Kindergartenausflug:

Einmal im Jahr organisiert der Kindergarten in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat einen Ausflug für alle, z.B. Tierparkbesuch, Wanderung... .

Ausnahmesituationen: Bei Naturkatastrophen und in Extremsituationen ist unsere Einrichtung geschlossen.

Claudia Lenz-Grabendorfer


Kindergartenleitung

Gruppenleitung / Erzieherin

Gesundheitserzieherin


Petra Schild

Gesundheitserzieherin 

Krippenpädagogin



Regenbogengruppe

7:30 bis 13:00 Uhr


Bringzeit bis 8:30 Uhr


Abholzeit ab 12:30 bis 13:00 Uhr

Maria Stuhlfelder

Gruppenleitung/ Erzieherin



Nikolina Loncar

Kinderpflegerin



Sonnengruppe


Frühdienst 

7:00 bis 7:30


7:30 bis 16:00 Uhr


Bringzeit bis 8:30 Uhr


Abholzeit ab 12:30 Uhr

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